Die Welt des Egtved-Mädchens
Erlebe Die Welt des Egtved-Mädchens – ein besonderes Museum in der Natur, genau dort, wo das Egtved-Mädchen vor 3.400 Jahren bestattet wurde.

Die Welt des Egtved-Mädchens nimmt dich mit zurück in die Bronzezeit. Das Museum liegt bei Egtved Holt, an dem Ort, an dem das Egtved-Mädchen an einem Sommertag vor rund 3.400 Jahren bestattet wurde. Hier wird einer der bekanntesten Bronzezeitfunde Dänemarks in der Landschaft erzählt, in der die Geschichte stattgefunden hat.
Das Egtved-Mädchen wurde im Jahr 1370 v. Chr. begraben. Das Grab lag mehrere tausend Jahre lang verborgen unter dem Hügel, bis der Landwirt Peder Platz es 1921 entdeckte. Der Fund enthielt unter anderem eine selten erhaltene Kleidung aus Wolle, wertvolle Grabbeigaben und Spuren einer jungen Frau im Alter von etwa 16 bis 18 Jahren. Im Sarg lagen außerdem die verbrannten Knochen eines Kindes im Alter von ungefähr 5 bis 6 Jahren.
Ein Museum auf links gedreht
Die Welt des Egtved-Mädchens ist kein traditionelles Museum mit Wänden und Vitrinen. Die Erzählungen sind hinaus in die Natur verlegt, wo du sie mit dem Körper, den Sinnen und deiner Neugier erleben kannst. Der Besuch kann im Ausstellungsgebäude beginnen, bevor der Weg weiter um den Grabhügel herum und zu fünf Erzählzonen führt – mit Platz zum Spielen, Vertiefen und Entdecken neuen Wissens.
Die Bronzezeit war eine große und vernetzte Welt. Menschen reisten weit, handelten und tauschten Waren, Ideen und Geschichten in ganz Europa aus. Der Hærvej war eine wichtige Route nach Süden, auf der nordischer Bernstein gegen begehrte Materialien wie Glas, Gold und Bronze getauscht werden konnte. In Die Welt des Egtved-Mädchens wird diese Geschichte in der Landschaft lebendig, in der das Egtved-Mädchen einst lebte.
Das Museum ist täglich geöffnet und der Eintritt ist immer kostenlos.
Zuletzt aktualisiert Juni, 2026.
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